Sonntag, 30. September 2007

Leckeres aus Übersee

Die USA und Kanada führen immer wieder zu neuen, kulinarischen Genüssen. Aber Gott sei Dank gibt es auch hier gute, alte Bekannte: aus Mangel an anderen Verköstigungsmöglichkeiten gönnten wir uns am zweiten Abend unseres Aufenthaltes in Toronto einen leckeren Hotdog im unserem Hotel nahe gelegenen IKEA.
Es gab allerdings zwei Unterschiede zu den IKEA-Hotdogs bei uns: er kostete nur 50 CAN-ct (umgerechnet ungefähr 35 EUR-ct) und die Zwiebeln gab es nicht trocken und geröstet dazu, sondern matschig in der Tüte. War aber mindestens genauso lecker.
Neben leckerem Grill-Muh war diese Köstlichkeit (gekauft im Aldi!) unser liebstes Abendessen: Hamburger vom Black Angus Rind. Mjam, mjam, mjam!
Auch Getränke-mäßig war wieder Einiges geboten: ganz USA-untypisch gab es Mineralwasser mit Aroma, jedoch ohne Zucker oder Süßstoff. Die Sorten "Cranberry und Limette" und "Granatapfel" haben mir davon am besten geschmeckt. Von der gleichen Firma gab es dann noch ein ganz kurioses Getränk (diesmal wieder klebsüß): Birken-Bier. Geschmacklich zu vergleichen mit Rootbeer, nur nicht ganz so süß und durchsichtig statt dunkelbraun. Wer Rootbeer nicht kennt: böse Zungen behaupten, dass es schmeckt so wie das blaue Chemiezeug im Dixie-Klo riecht. Wem Rootbeer aber schmeckt und die Gelegenheit hat "Birch Beer" zu bekommen: unbedingt zugreifen!
Auch vom Eis konnten wir Schleckermäuler unsere Finger nicht lassen. An diesen zwei Sorten hätte ich mich kaputtessen können: einmal geschredderte dunkle Kekse mit Creme (wie die mittlerweile auch hier erhältlichen Oreo-Kekse) in Vanilleeis und zum anderen auch Vanilleeis, in das zerkleinerte Eiswaffel und Schokolade-mit-Nuss-Glasur eingerührt war.
Da wir uns vorgenommen hatten, die Orte zu besuchen, die wir bei unserem ersten Urlaub in der Gegend 1999 besucht hatten mussten wir auch wieder bei der Eisfabrik "Ben und Jerry's" vorbeifahren. Wie es der Zufall wollte, kamen wir gerade recht zu einem Fabrikfest und konnten zwei neue der UNGLAUBLICH leckeren Eissorten probieren, die dort hergestellt werden: Cinnamon Bun (Zimt-Brötchen) und Crème Brulée (von dem ausgebenden Ami "Grämblä" ausgesprochen). Die Fabrik ist an sich schon schrill, bunt und superkurios und das Eis cremig-sahnig-süß und die Sorten interessant. Wer nähere Infos haben möchte, kann auf der Internetseite von Ben und Jerry's alles über die Sorten und die Fabrik erfahren. Ein Besuch (auch der Seite) lohnt sich. Einige der Eissorten gibt es mittlerweile auch hier, aber die ganz abgedrehten Sorten sind momentan (leider) noch den USA vorbehalten.
Auf der Suche nach Knabberzeug für Abends sind wir auf diese Karamell-Popcorn mit Erdnüssen gestoßen. Sehr süß (und auch salzig), klebrig, aber machen eindeutig süchtig!
Meine Kollegen kennen diese Süßigkeit schon, da ich sie eigentlich immer aus den USA importiere: gedrehte Erdbeer-Gummi-Stangen. Auch diese Süßigkeit hat sicher noch nie eine natürliche Erdbeere gesehen, aber gerade das macht das Zeug so richtig schön lecker und künstlich. Mjam!
Damit hier nicht der Eindruck entsteht, wir hätten uns nur von fetten Burgern, Steaks, Eis und Süßkram ernährt hier das Kontrastprogramm: fettloser Joghurt mit Erdbeer-Käsekuchen-Geschmack.

Freitag, 21. September 2007

Schwaben in Kanada

Zwei gebadete Mäuse in Müllsäcken auf dem Boot "Maid of the Mist", das bis ins gischtende Rund der Niagara-Horseshoe-Falls hineinfährt. Wie nass es war sieht man leider auch am durch das Wasser auf dem Objektiv etwas "nebligen" Bild. Gott sei Dank ist unsere Kamera hart im Nehmen...
Gunnar hat das Putzen des gemieteten Wohnmobils sehr ernst genommen. Er "isch halt doch a Schwob" und daher mit einer gründlichen "Kehrwoch" vertraut.