Donnerstag, 1. Dezember 2011

Neues Büro, neue Deko

Und wieder ein Jahr vorbei und was für ein Jahr!
Ich habe meine Stelle innerhalb der Firma gewechselt, bin jetzt Projektleiterin und sitze in einem mit Glasscheiben unterteilten Großraumbüro zusammen mit 5 Männern.
Also ich find's klasse, nur meine "Mitbewohner" mussten sich erstmal an die "Mädchen-Offensive" gewöhnen. Ich bin eingezogen mit meinem Riesenfikus, meiner Froschköniggießkanne und diversen Accessoires in der schönen Kontrastfarbe "Beere". Nach anfänglichem Schrecken (die Blicke werde ich nie vergessen, vor allem, als ich meine pink Froschgießkanne vorbeigetragen habe) haben sich die Herren aber in ihr Schicksal ergeben und mich herzlich aufgenommen. Sie haben mir sogar erlaubt - zumindest mal ein Jahr auf Probe - meine Weihnachtsdeko anzubringen.

Und so sah das Ganze dieses Jahr aus:

Hier sieht man die Glastrennwand zum geschäftsmäßig dekorierten Büro meiner Kollegen. Aber damit sie auch was von meiner Deko haben, habe ich wenigstens ein bisschen was an die Scheibe geklebt und auf das Sims gestellt.

Es war ja klar, dass kaum, dass ich fertig war, die Fensterputzer kamen und die Scheiben reinigen wollten. Tja, nicht zur Strafe, nur zur Übung...
Hier mein Schreibtisch mit Weihnachtsmützen-Stuhlhusse, Fikus (an dem natürlich einige Weihnachtskugeln und Schneeflocken hingen, das sieht man hier nur nicht so gut) und Lichtschlauch (immernoch behördlich zugelassen).
Der Lichtschlauch zog sich um altbekannte Dekoelemente wie den Zimmerbrunnen, den Weihnachtsmann und den Weihnachtsteller (im Hintergrund übrigens ein pink Accessoire, nämlich mein USB-Blumen-Ventilator).
Wohlwollend beäugt wurde das Ganze wie immer von Bert und meiner Ratte, auch ganz in Weihnachtsstimmung.
Neben meinen wohlbekannten Weihnachtstassen ist dieses Jahr noch eine Spieluhr dazu gekommen, bei der zu "Stille Nacht" ein Zug um einen Kamin fährt. Herrlich kitschig. Und ich habe die Uhr auch nur auf ausdrücklichen Wunsch der Kollegen laufen lassen, keine Sorge.








Wenn ich mir das alles so anschaue, wundere ich mich tatsächlich selber, dass mich noch irgendwer ernst nimmt und ich in dem Verhau arbeiten kann. Aber das funktioniert tatsächlich, ob man es glaubt oder nicht.
Aber viel mehr Zeug darf nun wirklich nicht mehr dazu kommen, sonst wird der Platz doch eng.
Obwohl.... meine Kollegen haben sich schon ein bisschen beschwert, dass ich nur meine Ecke dekoriert habe und dem "Allgemein-Sideboard" nur meinen Plastikbaum mit den Leuchtespitzen gegönnt habe. Also wenn ich nächstes Jahr alle 3 Räume dekorieren soll, dann muss ich noch ein bisschen aufstocken... :o)

In diesem Sinne: ein wunderschöne, gemütliche und schöne Adventszeit für alle Besucher meiner kleinen Welt, besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!


Sonntag, 11. September 2011

Steinie

Zur Feier des Geburtstags meines ungeheuer putzigen und umtriebigen Patenkindes (Spitzname vollkommen zu Recht "Wilde Hilde" oder "Hildegard") waren wir zu einem leckeren Brunch eingeladen.
Und passend zu den Würstchen gab es dieses witzige Bier:

"steinie Quadrat (weiß leider nicht, wie ich hier die hochgestellte 2 hinbekomme), das geniale Bier"

Ist das nicht cool? Gut, man muss dazu sagen, dass der Brunch auf den Höhen von Ulm (mit genialem Ausblick!) stattfand und dass Ulm eben die Einsteinstadt ist. Somit ist es dort wahrscheinlich nicht so ungewöhnlich, so ein Bier zu finden.
Ich find es aber trotzdem total witzig und da es auch noch gut geschmeckt hat, ist es auf jeden Fall einen Eintrag auf Indras kleiner Welt wert :o)

Montag, 8. August 2011

Wasservogel

Meine Schwiegereltern haben wirklich ein Talent, genau die richtigen Dinge für mich zu finden.
Zum Geburtstag habe ich von ihnen diesen Vogel bekommen:

Man steckt ihn einfach in die Erde, gießt durch den hungrig aufgerissenen Schnabel Wasser in seinen Bauch und schon bewässert er über längere Zeit die Pflanze.

Niedlich und praktisch, so soll es sein!

Samstag, 30. Juli 2011

Schoko-Minze

Mein Cousinchen hat ein Händchen für ganz besondere Leckereien. Diesen ungewöhnlichen Brotaufstrich hat sie mir mitgebracht:

Es ist ein Schoko-Minze-Sesam-Aufstrich. Der Geschmack ist sehr sesamig, mit einem erfrischenden Hauch von Minze.

Sehr ungewöhnlich und nichts für jeden Tag zum Frühstück, aber wenn einem nach etwas Besonderem ist, sollte man sich ein leckeres Brötchen damit gönnen.

Donnerstag, 16. Juni 2011

Eiszeit

Meine Kollegin Doris, die mir schon so oft tolle Sachen mitgebracht hat (man erinnere sich z.B. an die Riesenblume) und deren Tochter einen der nettesten Blogs des Internets hat, hat wieder etwas gefunden, auf dem - metaphorisch gesprochen - mein Name stand:

kleine Eistüten aus Marshmallowmasse! Sind die nicht absolut putzig?

Hab mich richtig überwinden müssen, sie zu essen, weil sie so niedlich aussahen. Es hat sich aber gelohnt, sich zu überwinden, denn sie haben auch noch richtig klasse geschmeckt...


Montag, 25. April 2011

Meine Kosmetikserie

Von meinen Schwiegereltern habe ich das hier zu Ostern bekommen:

einen Lippenbalsam meiner eigenen Kosmetikserie! Ist das nicht cool?
Ok, der Name ist eine Abkürzung für
Intensive
Nature-Based
Dermal
Regenerating
Action
aber wen interessiert das? Ich find's auf jeden Fall lustig und freue mich jedes Mal, wenn ich mir damit die Lippen einschmiere (pflegt übrigens toll und hat einen leichten Zitronengeschmack, aber das ist ja klar, wo ich doch so Zitronenaromafan bin, wonach soll es denn da sonst schmecken? :o) )

Donnerstag, 21. April 2011

Bunte Eier

Ostern ohne gefärbte Eier ist einfach kein Ostern. Und gefärbte Eier kaufen ist Schummelei :o
Darum färbe ich immer selber. Es gibt ja (neben den Naturfarben aus Zwiebelschalen oder diversern Früchten) die unterschiedlichsten und wildesten Färbemittel zu kaufen, von den ganz einfachen Tabletten oder Stäbchen bis hin zu Glitterfarben oder ganzen "Färbemaschinen".
Meine liebsten Farben sind die gaaaanze einfachen, billigen Tabletten, die man in warmem Essigwasser auflöst. Schon der Geruch nach warmem Essig lässt es mir ganz österlich ums Herz werden.
Dieses Jahr habe ich meine Färbeaktion mal in Bildern festgehalten, um zu zeigen, wie schön die Eier mit den absoluten Billigfarben werden.

Das hier sind sie, die IRIS-Eierfarben. 5 kleine Tabletten in einer Papiertüte, die man in Gläsern mit warmem Wasser und Essig auflöst.


Und so sieht das dann aus. 5 Gläser mit farbigem Wasser. Wooooooow, spannend ;o)











Spannend wird es erst, wenn man die noch warmen, gekochten Eier in die Farben legt. Man muss sie immer wieder ein bisschen drehen, damit sie keine weißen Stellen behalten. Jahaaa, Eierfärben ist eine Kunst für sich.
Man kann übrigens auch Haarsträhnen mit dem Zeug färben, fragt meinen Holden, der hat es bei mir schon ausprobiert, weil ihm die Eierfärberei zu langweilig war.




Und das ist das Ergebnis: bunte Eier (wie überraschend...). Die müssen jetzt noch abtropfen (hier vorsichtig die entstehenden Tropfen abtupfen, sonst gibt es häßliche Flecken). Wenn man die Farben nicht so matt haben will, kann man die Eier jetzt noch mit ein bisschen Öl oder Butter oder Margarine oder einer Speckschwarte sonstigem Fettzeug einreiben, dann glänzen die Farben richtig schön (hab ich von meinem Mütterle gelernt). Nur das Anfassen der Eier ist dann kein Spass mehr....




Na, sieht das nicht schön und österlich aus? Wenn diese Eier dann noch in quietschgrünem Ostergras liegen, dann ist die Osterdeko perfekt. Und wenn sie mir jemand noch kreuz und quer in der Wohnung versteckt, bin ich wieder ganz glückliches Kleinkind. Vorausgesetzt, ich finde auch alle und kein vergessenes Ei verpestet mir nach Wochen die Wohnung....

Dienstag, 8. März 2011

Bert im Schnee

Juhuuu, es wird endlich Frühling! Heute scheint die Sonne vom blitzeblauen Himmel und es sind fast 14 Grad. Oh, ich habe Sonne und Wärme SOOOOO nötig..... Vor allem weil ich mir vorgenommen habe, mein doch sehr vernachlässigtes Hobby Geocaching wieder aufleben zu lassen. Im Schnee ist das immer ein bisschen mühsam, da man ja keine verräterischen Spuren hinterlassen will. Wir haben es aber unlängst doch gewagt und dabei sind wieder ein paar nette Bilder unseres Mitcachers Bert entstanden:


Beim Cachen hat Bert den Schnee etwas unterschätzt. Als er in einem morschen Baumstamm gesucht hat, ist er im Schnee ausgerutscht und wäre fast in die Tiefe gestürzt! Gott sei Dank ist er kurz vor dem Abgrund stecken geblieben!
Am Wegesrand kann man bei uns im Wald merkwürdige Dinge sehen. Dieses Kunstwerk (?) aus lauter Dekoartikeln und kleinen Figürchen (leider im Schnee nicht so gut zu sehen) wurde durch Bert wunderbar ergänzt. Natürlich ist er aber nicht da geblieben, sondern lieber mit uns weitergegangen.





Bert konnte es einfach nicht lassen: als er eine unberührte Schneefläche gefunden hat, MUSSTE er unbedingt einen Schneeengel machen. Stehen ihm aber gut, die Flügelchen.

Freitag, 28. Januar 2011

Und da ist es auch schon, das neue Jahr, das sich gerade heute schonmal optimal präsentiert, nämlich mit weißem Schnee, strahlend blauem Himmel und Blitzesonne. Da will man doch gleich raus und einen Schneemann bauen! Ich bin an Silvester richtig auf den Geschmack am Schnee-Geraffel-Bauen gekommen, habe ich doch auf dem Balkon eine Schneebar gebaut, um den Schnee, den ich weggeschippt habe, damit man das Feuerwerk trockenen Fußes von oben bewundern kann, auch angemessen zu nutzen (puh, was für ein Satz...). Ich hoffe, Ihr seid alle fröhlich im Jahr 2011 angekommen (ok, bei 95% derer, die diese Seite lesen, war ich live dabei, als sie ins neue Jahr gefeiert haben ;o) )! Schauen wir mal, was das Jahr bringt, hoffentlich mehr Schönes und Spannendes als Nerviges und Blödes.
In diesem Sinnne: ein gutes Neues Jahr und die besten Wünsche!