Mittwoch, 30. April 2014

Frühling, Quallen, Eier und alte Hosen

Vom Apfent direkt zum Frühling, na das ist doch mal ein Sprung....

Ja, es ist soweit, alles wird grün, blüht wie wild und auch meine Lieblingsblumen sind wieder überall zu sehen :-)

Nachdem man in diesem Winter ja an den Häkeleien kaum vorbei gekommen ist (wer mal einen jungen, total cool aussehenden Mann in der S-Bahn gesehen hat, der eine Mütze aus quietschbunter Wolle gehäkelt hat, der bekommt das Bild so schnell nicht wieder aus dem Kopf), hat auch mich ein bisschen der Spaß am Häkeln wieder erwischt. Da mir aber Mützen so überhaupt nicht stehen, hab ich mich nach etwas Anderem umgesehen, um dieser Häkellust zu frönen.

Zu Weihnachten gab es dann also für mein liebes Mütterlein eine so genannte "Schrubbelqualle":
 
Ein... äääähhh.... total praktisches Ding, mit dem man sich in der Badewanne peelen kann.
Ok, es ist vielleicht nicht unbedingt das praktischste Haushaltsutensil, aber es sieht niedlich aus, finde ich :-)

Wenn jemand das unbedingt nachhäkeln möchte, findet er die Anleitung auf diesem tollen Blog:
http://stickfisch.blogspot.de




Und wo ich schon so schön in Fahrt bin, was das Häkeln angeht, habe ich mich doch auch gleich für Ostern vom Internet inspirieren lassen.


Mein Cousinchen bekam zu Ostern das hier: Gehäkelte Ostereier :-)

Ok, der praktische Nutzen ist hier auch nicht so immens, aber es ist zumindest mal was Anderes als gekochte oder ausgeblasene Eier. Und sie gehen nicht kaputt, wenn man sie runterwirft.

Die Anleitung dazu gibt's hier:
http://ribbelmonster.de

Übrigens DIE Seite, wenn man wieder mit dem Häkeln anfängt, nachdem man es seit der Grundschule nicht mehr gemacht hat ;-)
Hier lernt man alle Maschen, ganz einfach und super erklärt und findet x Anleitungen.



Im Moment sitze ich mit einer Mittelohrentzündung (diese Krankheit dachte ich auch in meiner Grundschulzeit zurückgelassen zu haben) zu Hause. Und auch hier kommt nun das neue/alte Hobby gerade Recht.

Kombiniert mit dem neuen Trend "Upcycling" (wer's genau wissen will hier die Erklärung: Upcycling - Wikipedia ) und meiner Unfähigkeit, Kleidung wegzuwerfen, entsteht nun aus in Streifen geschnittenen, alten, kaputten Jeans mein neuer, gehäkelter Wäschekorb.
Naja, so zumindest der Plan.....
Jeans in Streifen schneiden ist nämlich mit das Ödeste, was man so machen kann und wenn man dabei faul ist und die Streifen zu breit, dann bricht man sich fast die Finger beim Häkeln.
Nunja, jeder fängt mal an und nach der dritten Jeans hab ich den Trick bestimmt raus. ;-)
Also, wer an Heuschnupfen leidet und im Moment lieber im Haus ist oder krank daheim sitzt (ich hoffe, das tut außer mir grade niemand der Indras-kleine-Welt-Besucher!!!) oder wenn das Wetter doch mal nicht zum Rausgehen einlädt: Häkelnadeln raus und mal wieder versuchen! Es ist garnicht so öde und spießig, wie es klingt.
Und wer mir das jetzt nicht einfach so glaubt, der darf mich gern besuchen und wir gehen in diesen Laden hier: Oma Schmidts Masche . Und wer danach Häkeln und Stricken immernoch uncool findet, dem ist nicht zu helfen.... ;-)


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